Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte

Liebe Leserin, lieber Leser

 

Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher. (Charlie Rivel)

Charlie Rivel – der Mann mit der roten Nase, der berühmte Clown? Sprichwörtlich sagen ja nur Kinder und Narren die Wahrheit.
Die Pfyner Schülerinnen und Schüler strahlen viel Lebensfreude aus.  Bei den einen zeigt sich das in frohem unbeschwertem Spiel, bei den anderen auch mal etwas deftiger in zwar energiegeladenen, aber auch destruktiveren Ausbrüchen. Unser Schulareal ist ein beliebter Treffpunkt. Kaum ist die kalte Jahreszeit dem ersten zaghaften Frühlingserwachen gewichen, treffen sich Jung und Alt im Städtli. Wir wünschen uns ein rücksichtsvolles Miteinander aller Anspruchsgruppen.

Optimismus prägt auch unseren Schulalltag. Immer wieder suchen wir nach kreativen Lösungen um einen möglichst unbeschwerten Lebensraum zu bieten. Die Balance zwischen Schutz und Wagnis ist nicht immer leicht zu finden. Wir sind froh, dass wir im neuen Jahr bis heute den Präsenzunterricht durchgehend aufrechterhalten konnten.
Natürlich spüren auch wir den Überdruss, den Unmut, teilweise auch Unverständnis oder Angst. Wir wissen, dass viele Familien emotional und existentiell am Anschlag sind. Selbstverständlichkeiten sind nicht mehr selbstverständlich! Arbeitsplätze sind gefährdet, das Homeoffice ist eine Zerreissprobe, eine (eventuell weitere) Quarantäne kaum zu verkraften. Manchmal wirken die Belastungen aber auch klärend und man weiss ganz deutlich, was man nicht (mehr) will und was man will.
 
Wir brauchen einander, wir brauchen die Solidarität untereinander: Miteinander und nicht übereinander reden, sich gegenseitig unterstützen. Das wären wohl die Zauberworte für einen gesellschaftlichen Optimismus.

Seien wir optimistisch – wagen wir gegenseitiges Verständnis und uneingeschränkte Solidarität!

Franziska Peterli, Schulleitung